Illustration einer Videokonferenzschalte der Autor*innen von Upstream

Über uns

Medizinische Themen sind höchst sensibel. Daher ist uns eine korrekte Berichterstattung besonders wichtig. Nach unserem Verständnis ist Transparenz ein wesentlicher Wert journalistischer Berichterstattung. Daher haben wir ein Selbstverständnis verfasst, ein Advisory Board zusammengestellt und möchten uns Ihnen kurz vorstellen.

Wer schreibt Upstream?

Den Newsletter Upstream verantworten wir. Das sind Maren Wilczek, Sören Engels und Anne Wagner.

Maren Wilczek

31, Master Multimedia und Autorschaft, @averagepony

Eigentlich wollte ich vor allem mal an einem Newsletter mitwirken, plötzlich mache ich Wissenschaftsjournalismus. Es hilft sicherlich, dass ich vor Multimedia und Autorschaft naturwissenschaftliche Bachelorstudiengänge belegt habe. Trotzdem hat sich mir mit der Sozialmedizin ein riesiger neuer Themenkomplex eröffnet, als wir mit der Arbeit an Upstream angefangen haben. Durch die Recherchen lerne ich selbst enorm viel. Und ich bin jedes Mal aufs Neue beeindruckt von Menschen, die sich in der Wissenschaft, in der medizinischen Praxis oder in sozialen und politischen Initiativen für Verbesserungen einsetzen.

Sören Engels

26, Master Multimedia und Autorschaft, @soerenengels

Seit über einem Jahr konzipieren und recherchieren wir jetzt bereits für Upstream im Rahmen unseres Jahrgangsprojekts Diagnose: unsichtbar. Das macht großen Spaß und ständig lerne ich neue Dinge dazu und interessante Menschen kennen. Besser zu verstehen, wie politischen Entscheidungen sich auf unsere Gesundheit auswirken, hat meine Perspektive auf Medizin erweitert. Jetzt freue ich mich mit dem Newsletter in die Öffentlichkeit zu treten und mich gemeinsam mit Ihnen, unseren Leser*innen, auszutauschen. Denn Wissen entsteht im Diskurs.

Anne Wagner

24, Studentin der Medizin

Wir Menschen sind soziale Wesen und als solche stehen wir mit Körper und Psyche mit unserer Umwelt in Verbindung. Unsere Gesundheit hängt von so vielen Faktoren ab: Lebensbedingungen in unserer Stadt, soziale Kontakte, Klima... Es fasziniert mich, diese Zusammenhänge zu erforschen und daraus abzuleiten, was wir tun können, um die Gesundheit unserer Gesellschaft zu verbessern. Gesund zu leben ist auch für Menschen hierzulande manchmal nicht leicht- doch es gibt Organisationen und Projekte, die dabei unterstützen wollen. Mit Upstream möchte ich dazu beitragen, Wissen um Ungleichheiten und Interesse an Praxistipps zu verbreiten.

Selbstverständnis

Journalismus rund um Medizin ist für uns eine verantwortungs- und anspruchsvolle Aufgabe. Für Upstream gelten die ethischen Standards, die der Deutsche Presserat im Pressekodex formuliert hat. Darüber hinaus haben wir für unsere Arbeit ein Selbstverständnis mit Qualitätskriterien verfasst. Auch hier an erster Stelle: Die Transparenz.

  1. Transparenz der Autor*innen

    Als verantwortliche Autor*innen des Newsletters verpflichten wir, Sören Engels, Maren Wilczek und Anne Wagner, uns dazu mögliche Interessenskonflikte offen darzulegen. Infos über Interessenskonflikte von uns Autor*innen finden Sie gegebenenfalls an dieser Stelle:

    Keine Angaben

    Sollte sich die Zusammensetzung des Autor*innenteams ändern, werden wir das offen kommunizieren. In dem Fall, dass Gastautor*innen an Upstream beteiligt sind, ist dies entsprechend gekennzeichnet.

  2. Transparenz der Quellen

    Die Quellen, die zur Erstellung von Upstream herangezogen wurden, nennen wir in jeder Ausgabe korrekt und vollständig. Wenn möglich, verlinken wir direkt zu Quellen und weiterführenden Inhalten.

  3. Transparenz der Methoden

    Wo es relevant ist, legen wir unsere Methoden offen, die wir für die Beschaffung und Erstellung der Inhalte angewandt haben. Methoden der Datenanalyse werden ebenso transparent dargestellt.

  4. Transparenz von Technik und Infrastruktur

    Die Anbieter, deren Dienste Upstream für die Darstellung der Website und den Versand des Newsletters in Anspruch nimmt, sind Nutzer*innen zu jeder Zeit in unserer Datenschutzerklärung einsehbar. In dieser werden Nutzer*innen über die Verarbeitung von Daten, die für das Empfangen der Ausgabe und den Besuch der Website erforderlich ist, informiert. Sollten Änderungen dieser Infrastruktur und Erklärungen vorgenommen werden, werden Nutzer*innen zeitnah informiert.

  5. Inklusivität

    Upstream achtet die Würde und Bedürfnisse aller Menschen. Um dies zu gewährleisten, haben wir die folgenden Grundsätze formuliert. Den Anspruch der Inklusivität begreifen wir als Prozess, innerhalb dessen wir Upstream stetig verbessern werden. Wir sind offen für Kritik, Wünsche und Hinweise und per Mail sowie über Twitter erreichbar.

    Wir sind sensibel für Diskriminierung und die verschiedenen Formen, in denen sie ausgeübt wird. Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Transfeindlichkeit, Homofeindlichkeit, Ableismus und weitere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit werden in Upstream nicht bewusst und in Kauf nehmend produziert oder durch Zitation reproduziert. Diverse Geschlechter, Lebensmodelle und Weltanschauungen erkennen wir als gleichwertig an. Selbstbezeichnungen und Pronomen werden geachtet. Wir bemühen uns einen Newsletter zu produzieren, der Klischees, Stereotypen und Tokenismus vermeidet.

    In Upstream wird der Genderstern * verwendet, um sprachliche Standards der Gendergerechtigkeit zu erfüllen und gleichzeitig so wenig Barrieren wie möglich aufzubauen. Standards der Barrierearmut werden in Aufbau und technischer Umsetzung von Newsletter und Website nach Möglichkeit erfüllt. Für Hinweise auf Barrieren sind wir offen & dankbar. Sie erreichen uns hierfür per Mail.

  6. Kommunikation und Tonalität

    Wir nehmen uns selbst, unsere Quellen und unser Publikum ernst und kommunizieren auf Augenhöhe. Wir sind jederzeit erreichbar und ansprechbar und beantworten Kontaktaufnahmen schnellstmöglich.

    In Upstream werden Probleme und Lösungsmöglichkeiten sachlich aufgezeigt und anschaulich dargestellt. Dabei halten wir uns an journalistische Qualitätsstandards und betreiben keinen Aktivismus.

  7. Anspruch an Wissenschaftlichkeit und Verständlichkeit

    Upstream behandelt komplexe Probleme, die nicht verkürzt dargestellt und nicht mit verkürzter Kritik beantwortet werden sollen. Wir haben den Anspruch, für möglichst viele Menschen verständlich zu sein, dabei aber korrekte Bezeichnungen und Fachbegriffe zu verwenden. Wenig geläufige Fachbegriffe werden im Sinne der Verständlichkeit knapp im Text oder in unserem Glossar erklärt, sowie gegebenenfalls auf externe Erklärungen verwiesen.

Advisory Board

Um die bestmögliche Qualität zu gewährleisten, haben wir uns kompetente Menschen mit ins Boot geholt. Sie checken jede Ausgabe vor der Veröffentlichung auf fachliche Korrektheit und gewährleisten unsere journalistische und wissenschaftliche Qualität. Uns unterstüzten mit ihrer Erfahrung und Expertise:

Sarah Negash

Epidemiologin

Mich hat das Konzept von Upstream, Wissenschaft, Journalismus und Praxis bei der Betrachtung von sozialmedizinischen Themen zu verbinden, gleich überzeugt. Wir sollten diese nicht isoliert betrachtet , sondern vielmehr mit interdisziplinären Ansatz. Daher freue ich mich, das Projekt mit meiner fachlichen Expertise in Epidemiologie zu unterstützen.

Portrait von Amand Führer

Amand Führer

Arzt und Sozialmediziner

Upstream wagt einen frischen Blick auf strukturelle Probleme des Gesundheitssystems und bereitet sie verständlich auf. Es bringt verschiedene Perspektiven auf aktuelle Fragestellungen in Kontakt, diskutiert sie kritisch und bietet damit allen, die sich mit aktuellen Herausforderungen der medizinischen Versorgung beschäftigen, wertvolle Anregungen.

Potrait von Maren Schuster

Maren Schuster

Journalistin und Medienwissenschaftlerin

Wenn soziale Ungleichheit krank macht, sollten wir uns alle fragen, wen und warum. Das ist die Idee hinter dem Upstream-Newsletter zur Sozialmedizin. Ich betreue das journalistische Konzept des Newsletters und freue mich auf fundierte Recherchen und darauf das Team dabei zu unterstützen relevante Zusammenhänge ihren Abonnent:innen zugänglich zu machen.

Lassen Sie uns gemeinsam den gesundheitlichen Auswir­kungen von Ungleichheit auf den Grund gehen.