Verhältnisprävention, was ist das?

Verhältnisprävention soll das Auftreten, Ausbrechen oder Fortschreiten von Erkrankungen verhindern, beziehungsweise Komplikationen und Symptome abmildern und setzt dabei an den Umständen an, in denen eine Person ihr Leben verbringt. Verhältnisse, in denen eine Person beispielsweise wohnt oder arbeitet, sollen also möglichst gesundheitsförderlich gestaltet werden. Das kann praktisch bedeuten, aus einer unsanierten, schimmeligen Wohnung aus- und in eine neue, saubere einzuziehen, oder einen Arbeitsort, der eine ungesunde Körperhaltung hervorruft, umzugestalten. Solche Präventionsmaßnahmen in den Lebensverhältnissen können wiederum Auswirkungen auf das individuelle Gesundheitsverhalten haben, an dem die Verhaltensprävention ansetzt.

Die Poliklinik in Hamburg-Veddel hat ein Video produziert, das anschaulich darstellt, was Verhältnisprävention bedeutet.

Lassen Sie uns gemeinsam den gesundheitlichen Auswir­kungen von Ungleichheit auf den Grund gehen.