Was ist Neurourbanistik?

Das interdisziplinäre Forschungsgebiet der Neurourbanistik untersucht den Effekt der gebauten und sozialen Umwelt auf die mentale Gesundheit, insbesondere auf das Gehirn. Sie hat das Ziel zu identifizieren welche Bedingungen zu Stress führen und welche Gruppen (z.B. Migrant*innen, alte Menschen, Kinder) besonders vulnerabel gegenüber städtischen Stressoren sind.

In Deutschland wird die Disziplin hauptsächlich vom Interdisziplinären Forum Neurourbanistik e.V. unter der Leitung von Mazda Adli weiterentwickelt. Im Jahr 2019 veröffentlichte der Verein die sogenannte Charta der Neurourbanistik, in der Themen wie Dichte, Mobilität und Teilhabe behandelt werden.

Lassen Sie uns gemeinsam den gesundheitlichen Auswir­kungen von Ungleichheit auf den Grund gehen.